| Hauptseite > Publikationsdatenbank > Wasser für das Rheinische Revier : 10 Fragen, 10 Antworten |
| Book | MZJ-2026-00369 |
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2025
Selbstdruck RWE
Essen
Abstract: Die Broschüre befasst sich mit der wasserwirtschaftlichen Transformation und der Befüllung der Tagebaukrater zu Seen nach dem Braunkohleausstieg. Es entsteht das „Rheinische Seenland“ bestehend aus drei großen Restseen: dem Indesee, Hambacher See und Garzweiler See. Die Region wandelt sich zu einem Erholungs-, Tourismus- und Innovationsgebiet mit neuen Biotopen. Die Befüllung der Tagebaue mit Wasser ist für die Standsicherheit der riesigen Böschungen zwingend erforderlich. Erst durch die Flutung können die tiefen Gruben sicher in eine stabile Nachfolgelandschaft integriert werden. Die Einleitung für den Tagebau Hambach (Rheinwasser) und Inden (Rurwasser) beginnt im Jahr 2030. Der Tagebau Garzweiler folgt ab 2036. Die vollständige Befüllung ist ein Generationenprojekt und dauert je nach See zwischen 25 und 40 Jahren (ca. bis zum Jahr 2070). Teilbereiche können jedoch schon früher genutzt werden. Es werden jährlich ca. 340 Millionen Kubikmeter Wasser aus dem Rhein entnommen. Es bilden sich stabile Wasserschichtungen, die schrittweise von Pflanzen und Fischen besiedelt werden. Durch die kontrollierte Steuerung des Wasserspiegels wird verhindert, dass der regionale Trinkwasserhaushalt einbricht. Im Nordraum (Schwalm-Nette-Gebiet) wird seit Jahrzehnten Wasser versickert, um Feuchtgebiete zu schützen. Da das bisher genutzte Sümpfungswasser wegfällt, wird künftig aufbereitetes Rheinwasser infiltriert. Mit steigendem Grundwasserpegel reguliert sich das System langfristig wieder von selbst.
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