| Hauptseite > Publikationsdatenbank > „Too beautiful!“ : der englische Blick auf den Rhein ; [Ausstellungen, Siebengebirgsmuseum der Stadt, Königswinter, 23. August 2024 – 9. März 2025; Mittelrhein-Museum, Koblenz, 28. März – 7. September 2025; anläßlich des 200. Todestags von Lord Byron 2024, der Rhein-Reise des britischen Königspaares 1845 & 50 Jahre Städtepartnerschaft Cleethorpes / Königswinter] |
| Book | MZJ-2026-00594 |
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2024
Kunstverlag Josef Fink
Lindenberg im Allgäu
ISBN: 978-3-95976-505-3
Abstract: Das Zitat „Too beautiful!“ stammt von der britischen Königin Victoria, die diesen Ausruf 1845 nach einer Dampfschifffahrt auf dem Rhein in ihr Tagebuch schrieb. Der Satz stand Pate für das gleichnamige Ausstellungs- und Buchprojekt, das die Entdeckung und Verklärung der Mittelrhein-Region durch britische Touristen, Schriftsteller und Maler des 19. Jahrhunderts beleuchtet. Maßgeblich geprägt wurde der romantische Blick der Briten auf den Rhein von Dichtern wie Lord Byron (dessen Werk Childe Harold’s Pilgrimage den Drachenfels poetisch verklärte) sowie Malern wie William Turner, Samuel Prout, David Roberts, William Callow und Clarkson Stanfield. Dies gab den äußeren Anlass für eine Ausstellung, in der sich das Mittelrhein-Museum und das Siebengebirgsmuseum Königswinter gemeinsam der Entdeckung der Rheinlandschaft durch britische Touristen und Künstler im 19. Jahrhundert widmen. Dem Rheinlauf folgend zeigen Bilder britischer Künstler die wichtigen Stationen der Reisenden entlang des Rheins. Neben Gemälden und Aquarellen bekannter Künstler wie Clarkson Stanfield, Samuel Prout und David Roberts sowie William Turner sind Karikaturen zu sehen, die die Reiseleidenschaft der Briten dokumentieren und die eine bis heute nachwirkende Wahrnehmung der typischen Touristen begründeten. Wenngleich diese bekannten englischen Maler und Schriftsteller das heutige Bild von den Engländern am Rhein geprägt haben, so gehörte das Gros doch ganz anderen Berufsgruppen an. Ein Ziel des Ausstellungsvorhabens ist es, den Blick zu weiten und neben den Erlebnissen der Berühmtheiten auch charakteristische Episoden mit weniger bekannten Protagonisten zu erzählen. Die Ausstellung soll die Reiseerfahrungen von Frauen ebenso wie die von Männern berücksichtigen, Typisches wie Außergewöhnliches schildern.
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