| Hauptseite > Publikationsdatenbank > Die dritte Generation : der Holocaust im familiären Gedächtnis : Texte in leichter Sprache ; [Ausstellung „Die dritte Generation : der Holocaust im familiären Gedächtnis = The third generation : the Holocaust in family memory“, Jüdisches Museum, München mit dem Jüdischen Museum, Wien, 9. April 2025 – 1. März 2026] |
| Book | MZJ-2026-00377 |
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2025
Selbstdruck Museum
München
Abstract: gehört eigentlich zu Ju 94 (Ausstellungskatalog, 324 S., 2024): "Die dritte Generation : der Holocaust im familiären Gedächtnis = The third generation : the Holocaust in family history ; [Ausstellungen, Jüdisches Museum Wien, 18. September 2024 – 16. März 2025; Jüdisches Museum München, 9. April 2025 - 1. März 2026]" ; 80 Jahre nach dem Holocaust setzt sich die Ausstellung „Die Dritte Generation. Der Holocaust im familiären Gedächtnis“ mit der Frage transgenerationalen Traumata und dem emotionalen Erbe der Überlebenden auseinander. Damit knüpft sie an die immer dringender werdende Frage an, wie Erinnern, wenn kaum noch Zeitzeug*innen befragt werden können, die den Holocaust unmittelbar erlebt haben? Ihre Geschichten, aber auch ihre Traumata haben sie an ihre Kinder und Enkelkinder weitergegeben. Während die Zweite Generation mit den psychischen und physischen Verletzungen ihrer Eltern aufwuchs, blickt die Dritte Generation aus einer größeren zeitlichen Distanz auf die Familiengeschichte, in der Erinnerung und Schweigen, Familienmythen und -geheimnisse, erdrückendes oder fehlendes Familienerbe allgegenwärtig sind. Dabei erkundet die Ausstellung verschiedene Strategien der Bewältigung und Auseinandersetzung mit dem Erbe des Holocaust. Sie erzählt vorrangig anhand künstlerischer Arbeiten vom Archivieren und nicht mehr Schweigen-Wollen, von Aneignung und Abgrenzung, vom bewussten Erinnern und Vergessen-Wollen, von der Allgegenwärtigkeit des Holocaust und den großen Lücken in den Familiengeschichten sowie den Versuchen, diese zu füllen.
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