| Hauptseite > Publikationsdatenbank > Westfaalsch-nederrijnsche kunst van den hedendaagschen tijd : schilderkunst, grafische kunst, beeldhouwkunst ; [Tentoonstelling, Rijksmuseum, Amsterdam, 2. augustus – 14. september 1941] |
| Book | MZJ-2026-00499 |
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1941
N.V. Roepers‘ Drukkerij
Den Haag
Abstract: Der Katalog basierte auf der „IV. Großen Sauerländischen Frühjahrs-Ausstellung Hagen 1941 – Westfälisch-Niederrheinische Kunst der Gegenwart: Malerei / Graphik / Plastik“. Die Schau wurde nach ihrem Erfolg in Hagen als NS-Kulturpropaganda ins besetzte Amsterdam transferiert. Die Ausstellung diente der Demonstration einer vermeintlich gemeinsamen „germanischen“ Kunsttradition. Der Reichskommissar für die besetzten niederländischen Gebiete, Arthur Seyß-Inquart, erwarb nachweislich Werke direkt aus dieser Kollektion. Es es handelte sich ausschließlich um zeitgenössische Kunst aus dem 20. Jahrhundert. Obwohl es Kunst des 20. Jahrhunderts war, handelte es sich keineswegs um die gesamte Bandbreite dieser Epoche. Die Nationalsozialisten ließen für diese Propagandaschauen im Rijksmuseum Amsterdam nur Werke zu, die ihrer eigenen Kulturideologie entsprachen. Die gezeigte Kunst des 20. Jahrhunderts war geprägt von traditioneller, gegenständlicher Malerei, Landschaftsdarstellungen, Porträts und Skulpturen im Sinne von „Blut und Boden“ oder einem handwerklich-konservativen Realismus. Sie sollte den besetzten Niederländern eine vermeintlich unzerstörbare, bodenständige deutsche Tradition demonstrieren.
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