| Hauptseite > Publikationsdatenbank > Geniewahn: Hitler und die Kunst |
| Book | MZJ-2026-00513 |
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2024
Böhlau Verlag
Wien
ISBN: 978-3-205-22094-7
Abstract: Hitler war der Überzeugung, ein Künstlergenie zu sein. Als angehender Maler hatte er in seiner Jugend die Genievorstellung aus der Künstlerliteratur seiner Zeit übernommen. Abgelehnt durch die Wiener Akademie verinnerlichte er sie im Konzept des verkannten Genies, speziell des Durchhalte- und Widerstandsgenies, das den ständigen Kampf mit einem Gegner für sein Selbstverständnis braucht.:Der "Führer"-Mythos, wichtigstes Machtinstrument des Diktators, war ein Genie-Mythos und erzeugte die Notwendigkeit ständiger Selbstbestätigung und Selbstdarstellung als Künstler, Mäzen und Kunstsammler. In einer dichten Analyse rekonstruiert die Autorin erstmalig die Gemäldeausstattungen der Wohnung und der diversen Residenzen bis hin zum Berliner Führerbunker anhand neuer Bildquellen, darunter ein Fotoalbum aus Hitlers Privatbesitz. Gemälde waren die persönlichsten Instrumente von Hitlers Genie-Inszenierungen und dienten als Legitimationsmittel für einen amoralischen Autarkiewahn, der in die Katastrophe führte.:Die Kunsthistorikerin Birgit Schwarz ist Expertin für Adolf Hitlers Kunstverständnis und Kunstsammelaktivitäten, für das "Führermuseum Linz" und "Sonderauftrag Linz", den NS-Kunstraub und die NS-Museumspolitik
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