| Hauptseite > Publikationsdatenbank > Sonderheft : „Grosse deutsche Kunstausstellung“ : München 1943 : Wehrmachtsausgabe ; [Ausstellung, Museum Haus der Kunst München, Juni bis auf weiteres 1943] |
| Book | MZJ-2026-00550 |
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1943
Verlag Heinrich Hoffmann
Wien
Abstract: Die „Große Deutsche Kunstausstellung“ fand von 1937 bis 1944 jährlich im eigens dafür errichteten Haus der Deutschen Kunst in München statt. Sie war die wichtigste repräsentative Kunstschau des NS-Regimes. Gezeigt wurde ausschließlich Kunst, die der offiziellen Rassen- und Kulturideologie entsprach (z. B. heroische Akte, Soldaten- und Bauernporträts, idealisierte Landschaften), während die Moderne als „entartete Kunst“ diffamiert und verfolgt wurde. Die Wehrmachtsausgaben solcher Hefte dienten der Truppenbetreuung und der ideologischen Festigung der Soldaten an der Front. Sie sollten auch im Krieg den Eindruck einer ungebrochenen, „gesunden“ deutschen Kulturentwicklung vermitteln. Heinrich Hoffmann war der Photograph Adolf Hitlers und NS-Funktionär, dessen Wiener Verlag zahlreiche Propagandawerke und Bildbände publizierte. Karl Strobl war ein österreichischer Kunstpublizist, der während der NS-Zeit die Redaktion von Kunst dem Volk leitete. Ab 1949 führte er die Zeitschrift im Wien der Nachkriegszeit unter dem leicht modifizierten Namen „Kunst ins Volk“ als Schriftleiter einfach weiter.
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